Einzelpublikationen

Berglerleben auf der Alten Göscheneralp – Limitierte Neuauflage (3. Auflage)

Erzählungen von Zeitzeugen der Alten Göscheneralp zur Zeit vor dem Stausee, in eindrücklich erzählten, von stimmungsvoller Musik begleiteten thematischen Ton- und Fotobeiträgen. Der Ton-Fotoband entführt Zuhörer und Betrachter auf wunderbare Weise in die Vergangenheit der Alten Göscheneralp.

Das Buch mit CD kostet Fr. 59.– zuzüglich Anteil Porto- und Versandkosten. Es ist bestellbar bei
Martin Steiner, Depotstrasse 1, 5620 Bremgarten oder unter: www.galp-projekt.ch

SGV-Mitglieder können das Buch für 50.-- CHF (mit Rabatt), zuzüglich Portokosten direkt bei der SGV (sabine.eggmann(at)volkskunde.ch) bestellen.

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Henning Freund: Blockbau in Bewegung - Ökonomiegebäude als Bedeutungsträger alpiner Sachkultur.
Eine Mikroanalyse am Beispiel der Gemeinde Ferden / Lötschental (Schweiz)
Münster: Waxmann Verlag 2007 | 346 S., Ill.
(Internationale Hochschulschriften, Bd. 482)

CHF 64.90, € 39.90 | ISBN 978-3-8309-1767-0

Die Ökonomiegebäude des Kantons Wallis wurden traditionell in Blockbauweise konstruiert und überdauerten Jahrhunderte. Als Zeugen einer vergangenen agrarischen Epoche sind sie jedoch heute in Bewegung geraten. Ein grosser Teil ist dem Verfall preisgegeben, andere werden zu Chalets umgebaut. Aber auch in Souvenirform und in der Werbung sind sie mobile Bedeutungsträger für das Wallis geworden. Sie dienen so der touristischen Aussendarstellung und der identitätsstiftenden Selbstverortung.
Die vorliegende Arbeit untersucht den Bedeutungswandel von landwirtschaftlichen Nutzbauten in der Gemeinde Ferden im Lötschental mit Fokus auf die Perspektive der Einheimischen. Ein Jahr teilnehmende Beobachtung lässt Menschen, Mentalitäten und sozioökonomische Schichtungen in diesem Bergdorf sichtbar werden. Der innovative Ansatz ist dabei die Kombination von historischer Hausforschung mit neuerer volkskundlicher Sachkulturforschung. Die Ergebnisse münden in ein Zukunftsszenario für die zahlreichen Ökonomiegebäude in Ferden. Damit sind die erarbeiteten Parameter und das methodische Handwerkszeug übertragbar auf die Problemlage von mehreren hunderttausend Ökonomiegebäuden im gesamten Alpenraum.

Henning Freund, geb. 1968, Dipl.-Psych., Studium der Psychologie und Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/M., 2003/2004 Feldforschung im Wallis/Schweiz mit Unterstützung der Arnold-Niederer-Stiftung, 2006 Promotion in Europäischer Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br. Seit 1999 Tätigkeit als Psychologischer Leiter der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Klinik Hohe Mark in Frankfurt/M.

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Marius Risi: Im Lauf der Zeiten. Oberwalliser Lebenswelten.
DVD
Baden: Hier + Jetzt, 2006 | 65 Min., Booklet, Format 12,5 x 14 cm

CHF 29.80, € 19.80 | ISBN 978-3-03919-028-7 | (Restexemplare)

In den letzten 40 Jahren hat sich der Lebensstil der Oberwalliser Bevölkerung stark verändert. Wie beurteilen die Menschen den gesellschaftlichen Wandel?
Zinngiesser, Kupferschmiede, Störmacher und Weberinnen gibt es heute im Oberwallis kaum noch. Als die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde SGV zwischen 1956 und 1970 diese Tätigkeiten dokumentierte, waren sie bereits im Verschwinden begriffen. Heute lebt die Oberwalliser Bevölkerung hinsichtlich ihres Lebensstils kaum anders als Leute aus der Region Bern oder Zürich. Marius Risi hat sieben ausgewählte Männer und Frauen aus dem Oberwallis nach ihrer Sicht der Dinge befragt und ihre Antworten mit der Kamera festgehalten. In den Interviews erzählen die Personen von ihren Erfahrungen und Erinnerungen und wie sie den gesellschaftlichen Wandel interpretieren. Ergänzt werden die Interviews durch historisches Filmmaterial der SGV aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

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Silvia Conzett, Anna Lenz: Bergdorf Hinterrhein. Erlebt, erinnert, erzählt.
+ dazugehörige DVD (siehe unten)
Baden: Hier + Jetzt 2005 | 141 S., Ill.

CHF 48.-, € 32.80 | ISBN 978-3-03919-001-0

Paketpreis (Buch + DVD): CHF 68.-, € 44.80 | ISBN 978-3-03919-003-4

Die Bündner Gemeinde Hinterrhein steht exemplarisch für alpine Bergdörfer mit traditioneller Berglandwirtschaft, wenig Gewerbe und kaum entwickeltem Tourismus. Doch die Zeit ist auch in Hinterrhein nicht stehen geblieben. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft, die Abwanderung, der Bau der Nationalstrasse und der Panzerwaffenplatz haben das Dorf stark verändert.
Das Buch dokumentiert den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Wandel, anhand von Augenzeugenberichten und historischen Bildern, welchen aktuelle Fotografien von Anna Lenz gegenübergestellt werden.

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Lisa Röösli: Hinterrhein - Umbruch im Bergdorf.
DVD
Baden: Hier + Jetzt 2005 | 82 Minuten

CHF 29.80, € 19.80 | ISBN 978-3-03919-002-7 | (Restexemplare)

Paketpreis (Buch + DVD): CHF 68.-, € 44.80 | ISBN 978-3-03919-003-4

Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Lisa Röösli
Sprache: Deutschschweizer Dialekt
Untertitelmenues: D, F, I, E
Musik: Hans-Jürg Sommer, Tunsch, Ils Fränzlis da Tschlin
Produktion: Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, Basel, in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Volkskunde / Europäische Ethnologie der Universität Basel und dem Nationalen Forschungsprogramm 48 «Landschaften und Lebensräume der Alpen», Hans-Ulrich Schlumpf

Hinterrhein, 1600 Meter über Meer. Ein Bergdorf auf halber Strecke zwischen Zürich und Mailand, direkt an der Autobahn gelegen. Post, Käserei und Schule sind längst verschwunden. Die Postautokurse richten sich nach den Bedürfnissen der Touristen und nicht nach denjenigen der Einheimischen. Und wie viele andere Bergdörfer auch, kämpft der 80-Seelen-Ort gegen Überalterung und schimpfen die Bauern über die verloren gegangene Wertschätzung ihrer Arbeit und über die Bio-Kontrolleure aus Bern. 60 Jahre sind es her, seit hier der Kameramann Hermann Dietrich die Arbeit der Frauen und Männer gefilmt hat. Seither hat sich in Hinterrhein vieles verändert. Manches ist aber auch gleich geblieben. Der Film folgt den Spuren von Kontinuität und Wandel.

Hinterrhein, un village de montagne à 1600 mètres d'altitude, à mi-chemin entre Zurich et Milan, en bordure de l'autoroute. Le bureau de poste, la fromagerie et l'école ont disparu depuis belle lurette. Les horaires des autocars postaux ne s'adaptent pas aux besoins des habitants mais à ceux des touristes. A l'instar de beaucoup d'autres villages de montagne, la localité de 80 âmes lutte contre le vieillissement de la population, et les paysans pestent contre la dévalorisation de leur travail et contre les contrôleurs venus de Berne. Soixante ans ont passé depuis que le caméraman Hermann Dietrich a filmé le travail des femmes et des hommes. Depuis lors, beaucoup de choses ont changé à Hinterrhein mais certaines sont restées comme elles étaient jadis. Le film cherche les traces de la continuité et du changement.

Lisa Röösli: Geboren 1965 in Oberrieden. Studium der Geschichte, der Volkswirtschaft und der Kunstgeschichte in Zürich mit Lizentiats-Abschluss. Verschiedene Auslandaufenthalte. Videojournalistin bei Privatfernsehstation. Seit 1997 Redaktorin für verschiedene Sendungen beim SF DRS, seit März 2004 Inlandkorrespondentin in Bern.
Filmography 2004: Hinterrhein (documentary)

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Changing tastes. Food culture and the processes of industrialization.
Proceedings of the 14th Conference of the International Commission for Ethnological Food Research, Basel and Vevey, Switzerland, 30 September - 6 October 2002
ed. by Patricia Lysaght with Christine Burckhardt-Seebass; ed. by Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde in association with The Department of Irish Folklore, University College Dublin.

Basel: SGV, 2004 | 332 S., Ill.

CHF 49.90, € 32.- | ISBN 978-3-908122-84-5

The purpose of the conference was to investigate the impact of the industrialization of food in everyday life and mentality, past and present. Scholars from fifteen countries addressed the theme, using a variety of theoretical approaches and perspectives. Their wide-ranging engagement with the topic revealed that the relationship between the forces of tradition, modernization and industrialization would appear to be complementary more often rather than antagonistic, thus enabling innovations in food culture to take place and changes to be brought about in modern times.

Dieser Band enthält Beiträge zur 14. Konferenz der 2002 im schweizerischen Basel und Vevey veranstalteten Internationalen Kommission für ethnologische Nahrungsforschung über das Thema «Geschmacksveränderungen: Nahrungskultur und der Prozess der Industrialisierung». Zweck der Konferenz war es, den Einfluss der Industrialisierung von Nahrung auf Alltagsleben und Mentalität in Vergangenheit und Gegenwart zu untersuchen. Wissenschaftler aus fünfzehn Ländern behandelten das Thema mit einer Vielzahl von theoretischen Ansätzen und Blickwinkeln. Ihre weitreichende Behandlung des Themas deckte unter anderem auf, dass die Beziehung zwischen den Kräften der Tradition, denjenigen der Modernisierung und denjenigen der Industrialisierung häufiger sich ergänzender als gegensätzlicher Natur zu sein scheint. So sorgen diese dafür, dass in der Ernährungskultur der Neuzeit Neuerungen stattfinden und Änderungen erreicht werden.

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Paul Hugger (Hg.): Kind sein in der Schweiz. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre.
Basel: SGV; Zürich: Lizenzausgabe OZV Offizin Zürich, 1998 / 528 S., Abb.

CHF 98.-, € 59.- | ISBN 978-3-908122-72-2

Diese Darstellung von Kindheit und Kindheiten in der Schweiz, einsetzend im späten 18. Jahrhundert mit der «Entdeckung des Kindes», hat ihr Schwergewicht in der heutigen Zeit.
Aus verschiedenen Blickwinkeln - volkskundlich, medizinisch, psychologisch, kunstgeschichtlich, ethisch - betrachten 45 Autorinnen und Autoren die Kindheit in ihrer ganzen Fülle und Problematik.
Das Buch ist in seiner Art erst- und einmalig; sein thematischer Reichtum umfasst Untersuchungen zum Verdingkind ebenso wie zur Sprache der Kinder und Jugendlichen, es erzählt davon, wie die Gesellschaft, also Schule und andere staatliche Institutionen, mit ihren Kindern umgeht und umgesprungen ist. Und mehr noch: es erlaubt Einblicke in kindliche Erfahrungsbereiche, die jedes Erwachsenenleben bewusst oder unbewusst bestimmen werden.
Ein fundiertes Werk - auch für den täglichen Gebrauch, eine wahre «Navigationshilfe» durch Ideologien und gegensätzliche Ansprüche.

08

Hans-Ulrich Schlumpf (Hg.); Silvia Conzett (Bearb.): Filmkatalog der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.
1993 | 252 S., Abb.

CHF 30.-, € 16.85 | ISBN 978-3-908122-48-7

Der vorliegende Filmkatalog ist in erster Linie als Arbeitsinstrument gedacht, das den Eigenheiten der Filme und der sie begleitenden Broschüren Sterbendes bzw. Altes Handwerk Rechnung trägt. Prinzipiell wurde jeder Film auf zwei Seiten dargestellt. In einem Kopf sind alle verfügbaren Angaben über die Technik und die Produktion sowie ein bibliografischer Hinweis zum jeweiligen Film zusammengestellt. Es folgt eine knappe Zusammenfassung des Filminhalts. Ausführlicher wird darauf die Abfolge der Szenen und Sequenzen geschildert. Eine kurze Würdigung beschliesst das Katalogblatt.

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Paul Hugger (ed.): La Svizzera. Vita e cultura popolare
Bellinzona: Casagrande; Basilea: SSTP, 1992 | 3 vol., 1524 p., ill.

CHF 90.-, € 49.50 | ISBN 978-88-7713-193-5

Un'immagine globale della vita quotidiana in Svizzera: ecco l'originale apporto di quest'opera, che prende in esame per la prima volta - e a tutti i livelli politici, comunale, cantonale e federale - i vari strati della popolazione, le diverse regioni linguistiche, le minoranze di ogni ordine e i grandi gruppi.
Quest'inchiesta mostra la ricchezza della cultura popolare, che comprende le usanze contadine e montanare, le feste federali e locali e le manifestazioni folcloristiche. In particolare però essa si interessa al corso della vita dell'individuo e alle strutture dei gruppi sociali, valorizzando le caratteristiche nazionali e le peculiarità regionali. L'evocazione delle antiche usanze mette naturalmente in evidenza la rapida evoluzione che ha modificato la vita nelle campagne e nelle città nel corso degli ultimi decenni. Molto accattivanti sono le pagine consacrate all'apertura verso l'estero, in cui si parla anche di emigrazione e immigrazione, fenomeno che pone oggi un complesso problema di identità agli Svizzeri.

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Paul Hugger (éd.): Les Suisses. Modes de vie, traditions, mentalités.
Lausanne: Payot; Bâle: SSTP, 1992 | 3 vol., 1524 p., ill.

CHF 90.-, € 49.50 | ISBN 978-2-601-03088-4

Une image globale de la vie quotidienne en Suisse: tel est l'apport original de cet ouvrage qui considère pour la première fois toutes les couches de la population, les diverses régions linguistiques, les minorités de tous ordres aussi bien que les grands groupes, et cela à tous les niveaux politiques (communal, cantonal et fédéral).
Cette enquête montre la richesse de la culture populaire, qui englobe notamment les coutumes paysannes et montagnardes, les fêtes fédérales et locales, les manifestations folkloriques. Cependant, elle s'intéresse plus particulièrement au cours de la vie de l'individu, aux structures des groupes sociaux, mettant en valeur les caractéristiques nationales et les originalités régionales. Si elle évoque les mœurs ancestrales, elle montre de manière frappante l'évolution rapide qui a modifié la vie à la campagne et dans les villes au cours des dernières décennies. Tout aussi captivantes sont les pages consacrées à l'ouverture sur l'étranger, avec l'émigration et l'immigration, qui pose un problème d'identité aux Suisses.

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Paul Hugger (Hg.): Handbuch der Schweizerischen Volkskultur. Leben zwischen Tradition und Moderne. Ein Panorama des schweizerischen Alltags.
Zürich: Offizin Zürich; Basel: SGV, 1992 | 3 Bde., 1534 S., Ill.

CHF 90.-, € 49.50 | ISBN 978-3-907495-36-0

Lässt sich die Wirklichkeit der Schweiz in drei Bänden einfangen?
Paul Hugger und 77 Autorinnen und Autoren haben über alle wissenschaftlichen Disziplinen hinweg ein Panorama der helvetischen Lebenswelt aufgebaut, das ohne Vergleich dasteht. Denn seit der letzten volkskundlichen Untersuchung der Schweiz von Richard Weiss sind beinahe 50 Jahre vergangen: Alte Werte und Normen sind verschwunden, neue haben sich gebildet und bilden sich noch heran - eine Gesellschaft im Wandel, eine der heterogensten Europas, wird in Text und Bild bald in der Totale, bald in einer Nahaufnahme beschrieben: «Spannend wird das Werk dort, wo die Forscher in einzelne Regionen oder gar Gemeinden eintauchen», schreibt Lukas Vogel im «Der Brückenbauer».
Am Ende von Tradition und Moderne, an der Schnittstelle zu einer neuen, noch namenlosen Epoche, wird hier eine beispiellose Momentaufnahme einer Gesellschaft vorgelegt, die von der Geburt bis zum Tod alle Dimensionen einer schweizerischen Lebenswelt zwischen Schaffhausen und Chiasso, zwischen Genf und Romanshorn umfasst.

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Cristina Allemann-Ghionda / Giovanna Meyer Sabino: Donne italiane in Svizzera.
Locarno: Dadò, Basilea: SSTP, 1992 | 295 p., ill.

CHF 38.-, € 21.00 | ISBN 978-3-908122-44-9 | (Restexemplare)

Sono 160 mila le donne italiane in Svizzera, un terzo delle straniere presenti nella Confederazione. Molte vivono qui da venti o trent'anni (il 97% è domiciliato), molte sono nate qui, poco meno della metà lavora, molte sono ancora in formazione...
A cosa aspirano, come hanno vissuto l'impatto col nuovo ambiente, come si sono integrate, qual è la loro vita quotidiana, quali le influenze, quali gli elementi innovativi della società di accoglimento, dove si sentono a casa, vogliono tornare in Italia, ma a quali condizioni? Queste alcune delle domande a cui lo studio cerca di rispondere, fornendo un quadro variegato e vivo, sfumato e spesso interlocutorio dell'altra metà dell'emigrazione. Sospese tra due mondi, due culture, due lingue... in bilico tra il ruolo di madre e quello di lavoratrice... a metà strada tra tradizione ed emancipazione... lacerate tra benessere materiale e disagio affettivo... incerte se prendere in mano la propria situazione di donna attivamente, con gioia ed umorismo oppure accettare, subire, soffrire, ambivalenti tra rassegnazione e ribellione: le autrici hanno cercato di dare il quadro della condizione delle immigrate italiane in Sviz zera attraverso questionari, interviste, colloqui di gruppo, testimonianze. Le tematiche (il lavoro, la formazione, la vita quotidiana nell' emigrazione, i valori, le priorità, il disagio, la nostalgia) emergono dall'elaborazione delle risposte a più di 400 questionari e da numerose interviste di gruppo con giovani in formazione, casalinghe, lavoratrici, piccole imprenditrici, donne non scolarizzate, esperte, assistenti sociali... Il campione al centro dell'inchiesta è costituito da donne di differenti fasce d'età, provenienti dall'Italia del Nord, Centro, Sud e Isole e residenti nella Svizzera tedesca e francese. Prevalgono nel campione le donne sposate (57%), le casalinghe (55%), le nate in Italia (64%), le meridionali (58,5%). Sistematico ed eloquente il confronto tra donne della «prima generazione» e giovani della «seconda generazione». La ricerca presenta uno spaccato delle esigenze formative delle donne immigrate in Svizzera e si conclude con proposte di formazione innovative «al femminile».

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Rudolf Zinggeler. Ein Zürcher Industrieller erwandert die Schweiz. Fotografien von 1890-1936.
Text: Nikolaus Wyss. (Avec résumé en français / con riassunto in italiano)
1991 | 228 S., 194 Abb.

CHF 82.-, € 46.10 | ISBN 978-978-3-908122-33-3 | (Restexemplare)

Wohlhabende Industrielle haben oft als Frucht ihrer privaten Sammlertätigkeit der Nachwelt bedeutende Kollektionen hinterlassen. Diese bilden wichtige Bestandteile des kulturellen Erbes in unserem Land: Münzen, antike Skulpturen, Gemälde, Uhren usw. Der Zürcher Seidenfabrikant Rudolf Zinggeler (1890-1936) frönte zwar auch dieser Sammlerleidenschaft; aber seine Mineralienkollektion wurde nach dem Tod verkauft und in alle Winde zerstreut. Trotzdem hat er uns ein besonderes Vermächtnis hinterlassen. Die rund 16'000 Glas-Negative, die auf langen Fotofahrten durch die Schweiz entstanden, erweisen ihn als einfühlsamen Beobachter der Lebenswelt vor allem der alpinen Bevölkerung. Diese Fotos sind heute zu kostbaren visuellen Dokumenten geworden, Zeugnisse einer Volkskultur und eines Siedlungsbildes, die heute weitgehend verschwunden sind oder allenfalls noch in folkloristischer oder musealer Aufbereitung weiterleben. Die Bilder Zinggelers sind von hoher Suggestivkraft, sie sprechen den Beschauer unmittelbar an.

02

Emily Gerstner-Hirzel: Das volkstümliche deutsche Wiegenlied. Versuch einer Typologie der Texte.
1984 | 715 S.

CHF 49.-, € 27.50 | ISBN 978-3-908122-31-9 | (Restexemplare)

Das Buch will fürs erste eine möglichst umfassende Ausgabe sein, eine Darstellung des deutschen Wiegenreims in seiner erstaunlichen Vielfalt. Es stützt sich auf die Bestände des Deutschen Volksliedarchivs in Freiburg i. Br. und auf gedruckte Quellen.
Die Herausarbeitung der - meist in geografischer Begrenzung auftretenden - Typen, d. h. das Abgrenzen grösserer oder kleinerer Variantenkomplexe gegeneinander und deren systematische innere Aufgliederung schaffen eine Übersicht über die Stoffmassen, die aber noch eine Ergänzung verlangt, nämlich den Nachweis der zahlreichen Querverbindungen zwischen den Gruppen. Ein Register der wichtigsten mehrfach in bestimmten Stellungen und Funktionen auftretenden Elemente (einleitende Lautformeln, syntaktisch gebundene sinnhaltige Wörter am Verseingang und im Versinnern, Reimwörter), neben dem Typenverzeichnis auch eine Orientierungshilfe im üblichen Sinn, erfüllt diese Aufgabe. Indem es die Phänomene des Wanderelementes und, anhangsweise, des formalen Schematismus belegt, veranschaulicht es am Beispiel des Wiegenreims die für das Kinderlied überhaupt ungemein charakteristische Baustein- und Schablonentechnik - und darin liegt die andere Absicht der Arbeit.

01

Festschrift für Robert Wildhaber (= SAVk Bd. 68 / 69).
1972 | 820 S., 78 Tafeln

CHF 94.-, € 52.85 | ISBN 978-3-908122-27-2