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«Im Herzen waren wir Indonesier». Eine Bernerin in den Kolonien Sumatra und Java (1920-1945)

Gret Surbek
Das volkskundliche Taschenbuch

25 Jahre verbrachte die Bernerin Gret Surbek in Indonesien - von 1920-1945. Sie erlebte so die Phase der holländischen Kolonialzeit in Niederländisch-Indien und anschliessend die Jahre der japanischen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges.

Das volkskundliche Taschenbuch, Band 45 - «Im Herzen waren wir Indonesier». Eine Bernerin in den Kolonien Sumatra und Java 1920-1945. Hrsg. von Christa Miranda in Zusammenarbeit mit Paul Hugger
Zürich: Limmat Verlag 2007 | 512 S., 75 Abb., 1 Karte

Fr. 58.-, € 36.80 | ISBN 978-3-85791-526-0

 

25 Jahre verbrachte die Bernerin Gret Surbek in Indonesien - von 1920-1945. Sie erlebte so die Phase der holländischen Kolonialzeit in Niederländisch-Indien und anschliessend die Jahre der japanischen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges. Als 19-jähriger Backfisch aus gutem Haus war sie ohne jegliche Auslandserfahrung ihrem Traummann, dem Berner Tropenarzt Kurt Surbek, in den Dschungel Sumatras nachgereist. Während er an verschiedenen Plantagenspitälern arbeitete, betreute sie den Haushalt und die beiden Kinder. Später zog die Familie nach Bandung auf Java und baute dort ein Sanatorium auf, bis der Zweite Weltkrieg eine grosse Zäsur in ihr Leben brachte.
Nach der Rückkehr in die Schweiz verarbeitete Gret Surbek-Herzog (1901-1982) ihre Tagebücher zu umfangreichen Memoiren. Diese zeugen von einer Frau, die sich schon früh intensiv mit den angestammten Kulturen Indonesiens beschäftigte und die sich manchmal über die koloniale Arroganz der Holländer ärgerte, aber auch offen zu ihren eigenen Fehlern stand.