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Die Bauernhäuser des Kantons Aargau 2. Fricktal und Aargau

Pius Räber
Bauernhäuser

Der zweite Band der «Bauernhäuser des Kantons Aargau» beschreibt die Entwicklung des ländlichen Hausbaus im westlichen Kantonsteil, der die historischen Regionen Fricktal und Berner Aargau umfasst.

Die Bauernhäuser der Schweiz, Band 23 - Pius Räber: Die Bauernhäuser des Kantons Aargau 2. Fricktal und Aargau

Baden: Hier+Jetzt, 2002 | 475 Seiten, 900 Abb.

CHF 115.-, € 66.80 | ISBN 978-3-906419-38-1

Der zweite Band der «Bauernhäuser des Kantons Aargau» beschreibt die Entwicklung des ländlichen Hausbaus im westlichen Kantonsteil, der die historischen Regionen Fricktal und Berner Aargau umfasst. Er bildet damit die Ergänzung zum ersten Band, wo die Verhältnisse im östlichen Aargau (Freiamt und Grafschaft Baden) beschrieben wurden. Das Strohdachhaus (Hochstudhaus) und das steinerne Juragiebelhaus stehen im Zentrum der Betrachtungen. Im aargauischen Mittelland war die Tradition der strohgedeckten Holzhäuser während einer ausgesprochen langen Zeitspanne, vom 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert, lebendig. Die abgewalmten Hochstudhäuser gelten als Inbegriff des Aargauer Bauernhauses. Strohgedeckte Holzhäuser waren einst auch im Fricktal und am Jurasüdfuss weit verbreitet. Günstige lokale Gesteinsvorkommen, eine dichte Bebauung in den Dörfern sowie strenge obrigkeitliche Bauvorschriften haben jedoch dazu geführt, dass das Gebiet nördlich der Aare im 18. und 19. Jahrhundert eine durchgreifende «Versteinerung» erfuhr. Heute sind die gemauerten, mancherorts zu Zeilen zusammengewachsenen Giebelhäuser ein unverwechselbares Merkmal der Juradörfer.