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Die Bauernhäuser des Kantons Bern 2. Das höhere Berner Mittelland: Amtsbezirke Schwarzenburg, Seftigen, Thun, Konolfingen, Signau und Trachselwald

Heinrich Christoph Affolter
Bauernhäuser

In einem anschliessenden, dokumentarischen Teil folgen verschiedene Hausmonografien, in welchen einzelne Objekte ausführlich dargestellt und in ihren Kontext gestellt werden.

Die Bauernhäuser der Schweiz, Band 28 - Heinrich Christoph Affolter: Die Bauernhäuser des Kantons Bern 2. Das höhere Berner Mittelland: Amtsbezirke Schwarzenburg, Seftigen, Thun, Konolfingen, Signau und Trachselwald

Bern: Stämpfli, 2001 | 680 S., 1300 Abb.

CHF 98.-, € 61.- | ISBN 978-3-7272-1162-1

Die Publikationsreihe «Die Bauernhäuser des Kantons Bern» findet mit diesem zweiten Band eine eindrückliche Fortsetzung. Der 1990 erschienene erste Band widmete sich dem Berner Oberland. Der vorliegende zweite Band behandelt den ländlich-bäuerlichen Baubestand im höheren Berner Mittelland und deckt damit eine weitere, auch gesamtschweizerisch sehr wichtige Hauslandschaft ab.
Dieses Gebiet zeichnet sich durch eine ausserordentliche Vielfalt an Haustypen, Bau- und Konstruktionsformen, Dekor und Gestaltung aus. Es findet sich eine intensive Durchmischung von alpinen und mittelländischen Elementen in Konstruktion, Organisation, Nutzung und Dekor.
Ein Bauwerk, und ganz besonders ein Bauernhaus, ist nicht nur eine Summe von konstruktiven, funktionalen und formalen Elementen. Aus diesem Grund wird in der vorliegenden Publikation wo immer möglich und vernünftig auch das historische, wirtschaftliche und soziale Umfeld eines Hauses berücksichtigt.
Dieser zweite Band beginnt mit einer Einführung in das weite historisch-geografische Umfeld. Danach werden, nach Regionen geordnet, die einzelnen Hausgattungen vorgestellt. Dabei stehen Nutzung und Organisation im Vordergrund. Im Kapitel «Grundlagen zum ländlichen Hausbau» folgen die technisch-konstruktiven Grundsätze des historischen ländlichen Bauwesens. Im Weiteren widmet sich das Buch dem Dekor, dann dem Wohnen im Bauernhaus. Hier wird besonders auch die Entwicklung im 20. Jahrhundert untersucht. Eine als Synthese gedachte Typologie fasst zeit- und regionenspezifische Haustypen systematisch zusammen.
In einem anschliessenden, dokumentarischen Teil folgen verschiedene Hausmonografien, in welchen einzelne Objekte ausführlich dargestellt und in ihren Kontext gestellt werden.
Der Band enhält zudem Beiträge von: Doris Amacher, Christian Pfister und Thomas Jahn, Hans Wenk und Benno Furrer und Thomas Hengartner.