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Neue Publikationen:

Saini, Pierrine, Thomas Schärer: Das Wissen der Hände. Die Filme der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV) 1960 bis 1990. Münster: waxmann, 2019.

2019, culture [kylty:r] , Band 8, ca. 820 Seiten,
hardcover, 79,90 €, ISBN 978-3-8309-3929-0

Pierrine Saini und Thomas Schärer untersuchen erstmals systematisch die Filmproduktion der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV). Basierend auf umfassenden Archiv- recherchen, exemplarischen Filmanalysen und Gesprächen mit Filmschaffenden und Protagonisten diskutieren sie Intention, Produktion, Form und Rezeption dieses seit 1942 stetig wachsenden lebendigen Archivs. Die Filme sind kontextualisiert in die nationale und internationale Produktion von ethnografischen Dokumentarfilmen und in zeitgenössische und aktuelle Diskurse in der Kulturwissenschaft und der visuellen Anthropologie. Zugleich schreiben die Autoren eine Geschichte der Abteilung Film der SGV und beleuchten die Geschichte der Handwerkskultur und des Dokumentarfilms in der Schweiz. Alle im Buch ausführlich analysierten Filme und ein Teil der zitierten, audiovisuell aufgezeichneten Interviews sind online zugänglich.

Band 35.1 und 35.2
Eberle, Armin, Meinrad Gschwend, Irene Hochreutener Naef, Robert Kruker: Die Bauernhäuser des Kantons St.Gallen. Mit Textbeiträgen von Werner Kuster und Moritz Flury-Rova. Basel und Herisau 2018. 828 S. 1345 Abb., Pläne, Karten.


CHF 148.- / € 130.- | ISBN 978-3-908122-98-2

Eine kurze Übersicht der Geschichte des Kantons St.Gallen und der Entwicklung seiner Landwirtschaft dient als Einstieg in das heterogene Untersuchungsgebiet. Die anschliessende Darstellung der Hauslandschaften zeigt die Unterschiedlichkeit der Bauernhäuser in den verschiedenen, historisch gewachsenen Regionen und wird ergänzt mit Exkursen zu einigen wichtigen Aspekten dieses Themas. Der dritte Teil widmet sich den unterschiedlichenWirtschaftsräumen im Kanton und beschreibt auch spezifisch sankt-gallische Spezialitäten wie die Kombination der Landwirtschaft mit der Hausweberei und später der Stickerei. Im Abschnitt Haus und Herrschaft wird versucht, die Auswirkungen wechselnder rechtlicher und wirtschaftlicher Gegebenheiten auf die Hauslandschaften, auf Bauweise und Gestalt der ländlichen Bauten zu ergründen. Anhand von fünfzehn ausgewählten Hausmonografien wird das Thema Hauslandschaft vertieft und präzisiert.

Ein wesentlicher Aspekt der bäuerlichen Kultur manifestiert sich im Innern der Häuser. Die Wohnkultur der bäuerlichen Familie lässt sich anhand von Mobiliar und Einrichtungsgegenständen, aber auch von Schmuckelementen und religiösen Objekten zeigen. Das Kapitel gegliedert sich nach den Phänomenen «Wärme und Licht», «Freude am Schönen» sowie «Leben und Werken».

Die Alpwirtschaft spielt im Kanton St.Gallen eine wichtige Rolle. Dargestellt wird die historische Entwicklung, die unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse, regionale Besonderheiten sowie die Alpgebäude in ihrem Umfeld. Abgerundet wird der Abschnitt durch zwei Monografien – ein Beispiel aus Werdenberg und ein zweites aus dem Toggenburg.

Die massiven Veränderungen in der Landwirtschaft, von den frühen Gewässerkorrektionen mit Güterzusammenlegungen im 19. Jahrhundert über das ausserordentliche Meliorationsprogramm im Zusammenhang mit dem Plan Wahlen (Zweiter Weltkrieg) bis zu den grossen Meliorationsprojekten in Linth- und Rheinebene zeigt das Kapitel Agarmodernisierung . Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem landwirtschaftlichen Siedlungsbau ab 1943, vertieft mit Fallbeispielen aus dem Sarganserland.

Camp, Marc-Antoine/Eggmann, Sabine/Taufer, Barbara (Hg.): Reiseziel immaterielles Kulturerbe: Ein interdisziplinärer Dialog. Zürich: chronos, 2015.
Mit einem Übereinkommen lancierte die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) 2003 ein inzwischen international breit abgestütztes Programm zur Bewahrung von Traditionen und Handwerk. Ähnlich wie die Welterbestätten sollen damit auch nicht-materielle Aspekte von Kultur einem grösseren Publikum bekannt gemacht werden. Besondere Traditionen werden dabei mit dem Label des «Immateriellen Kulturerbes» ausgezeichnet und erhalten damit weltweite Aufmerksamkeit. Auch auf nationaler Ebene – so auch in der Schweiz seit 2008 – wurden Traditionen in den Vordergrund gerückt. Zum Tourismus sind dadurch Berührungspunkte offensichtlich: Besonderheiten werden hervorgekehrt, auf Traditionen als Inbegriff des «Authentischen» zurückgegriffen und entsprechende Reiseangebote vermarktet. Es mag daher nicht erstaunen, dass die Geschichte von Traditionen und diejenige des Tourismus’ enge Verschränkungen aufweisen, dass die Gegenwart sich durch eine vielerorts erfolgreiche Zusammenarbeit von Traditionsträgern und Tourismusakteuren auszeichnet. Zwischen beiden bleibt allerdings ein spannungsreiches Verhältnis, da erstere regionalkulturelle Identifikationsangebote mit Anspruch auf Kontinuität bereitstellen, letztere die Nachfrage nach unbekannten Erlebnissen in einer mobilen Gesellschaft zu erfüllen versuchen.

Fanny Gutsche, Karoline Oehme-Jüngling (Hg.): "Die Schweiz" im Klang. Repräsentation, Konstruktion und Verhandlung (trans)nationaler Identität über akustische Medien. Basel: Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, 2014. ISBN 978-3-908122-96-8, e-book.

Die Schweiz ist immer wieder Thema der kulturellen Auseinandersetzung, die in nationalen Symbolen, Narrationen oder Erinnerungsorten konkrete Formen annimmt. Während die visuelle Repräsentation der Schweiz in den letzten Jahren intensiv erforscht wurde, fragt diese Band dezidiert nach der akustischen Dimension der Verhandlung und Vermittlung der Schweiz: Wo wird das Verhandlungsfeld Schweiz akustisch hörbar und wie wird Musik/Klang als 'typisch schweizerisch' praktiziert, konstruiert und vermittelt? In welchen Medien wird die Schweiz akustisch repräsentiert, welche Wege der Vermittlung zeichnen sich ab? Wo und wie wird mit den gängigen Vorstellungen der Schweiz gebrochen?

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Band 31, Ed. 2
Isabell Hermann: Die Bauernhäuer beider Appenzell: Appenzell Ausserrhoden / Appenzell Innerrhoden

Mit Beiträgen von Benno, Furrer, Roland Inauen, Achilles Weishaupt, Marcel Zünd
Herisau: Appenzeller Verlag, 2014 | 496 S., 686 Ill., davon 65 in Farbe.

CHF 79.-, € 68.70 | 978-3-85882-387-8 (Erscheint Ende April 2014)

L Band 31, Ed. 2 Isabell Hermann: Die Bauernhäuer beider Appenzell: Appenzell Ausserrhoden / Appenzell Innerrhoden

Die Hauslandschaft der Kantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden zählt zu den bekanntesten und faszinierendsten. Dazu mögen das Postkartenbild farbiger Häuser auf dem satten Grün der Wiesen und die Bilder von Appenzeller Sennen in bunter Tracht beitragen. Aber wer weiss schon, seit wann Innerrhoder Bauernhäuser im Dreiklang der Farben Gelb, Rot und Grün bemalt wurden und weshalb dies in Ausserrhoden kaum der Fall war? Die ländliche Architektur spiegelt die Eigenheiten der appenzellischen Wirtschaft, die von der Milchwirtschaft und der Textilindustrie geprägt wurde. Zeugen der textilen Heimindustrie sind Webkeller, Sticklokal und das «Weberhäckli». In der Landwirtschaft entwickelte sich zwischen Sennen, Heubauern und Molkengremplern ein ebenso sinnvolles wie komplexes Beziehungsgeflecht.
Das Buch vermittelt Begegnungen mit den appenzellischen Häusern, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern und gibt einen vertieften Einblick ins ländliche Bauen, Wohnen und Wirtschaften über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren.

Band 6
Monika Götzö: Abgedrängt. Ländliche Milieus nach dem Systemwechsel in einer ungarischen Kleinstadt

Basel: SGV / Münster: Waxmann 2013 | 272 S., Ill.

CHF 39.-, € 29.90 | ISBN 978-3-8309-2668-9

L Band 6, Monika Götzö: Abgedrängt. Ländliche Milieus nach dem Systemwechsel in einer ungarischen Kleinstadt

Seit dem überraschenden Ende der Sowjetherrschaft und dem Zusammenbruch des «Ostblocks» 1989 scheinen sich die Gesellschaften Mittel- und Osteuropas an den Westen angeglichen zu haben. Der gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Wandel stellt für die Betroffenen eine biographische Wendemarke dar, die Gewissheiten des Alltags auf die Probe stellt. Mit welchen Deutungen, Plänen und Strategien Menschen unter neuen Bedingungen ihrer vertrauten Umgebung begegnen, ist Thema der Publikation. Fünf Biographien zeichnen die Bedeutung des Systemwechsels in unterschiedlichen Lebensbereichen nach und zeigen auf, wie sich langzeitliche, historisch gewachsene Themen mit dem Systemwechsel verschieben.

Band 29
Heinrich Christoph Affolter, Christian Pfister: Das tiefere Berner Mittelland. Das Gebiet zwischen Aarwangen und Laupen

Bern: Stämpfli 2013. 532 S., Ill.

CHF 98.- / € 85.- | ISBN 978-3-7272-1240-6

L Band 29 Heinrich Christoph Affolter, Christian Pfister: Das tiefere Berner Mittelland
Bauernhäuser Band 29, Bern 3

Prächtige Bauernhäuser und Wohnstöcke zwischen Aarwangen und Laupen zeugen von der rasanten ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung, die die Berner Landwirtschaft des Mittellandes seit dem 18. Jahrhundert durchlaufen hat.
Die Landschaft wird von der modernen Siedlungsentwicklung und den neuzeitlichen Verkehrsträgern geprägt, trotzdem ist ein bäuerlicher Baubestand von hoher Qualität erhalten geblieben, dem gesamtschweizerische Bedeutung zukommt.
Christian Pfister führt in die spannende Entwicklung der jüngsten Zeit ein. Im Haupttext werden Bauernhäuser, Speicher und Wohnstöcke vorgestellt; die bescheidenen Wohnstätten der Armen werden ebenso erwähnt wie die alten Gasthöfe, Mühlen und Käsereien. Ausführungen zu Stubenausstattungen und Bauschmuck runden die Darstellung ab.

Sabine Eggmann, Karoline Oehme-Jüngling: Doing Society. «Volkskultur» als gesellschaftliche Selbstverständigung

2013. ISBN 978-3-908122-94-4, Ill.

«Volkskultur» ist für die Wissenschaft ein schwieriges Konzept und manifestiert sich doch immer wieder in den unterschiedlichsten Bereichen kultureller Praxis. Der Band widmet sich unter der Perspektive der gesellschaftlichen Selbstverständigung aktuellen und historischen Ausdrucksformen von «Volkskultur» und untersucht die darin entworfenen Konstruktionen eines gesellschaftlichen Selbst.

Autorinnen und Autoren verschiedener Fachrichtungen präsentieren neue Ansätze wie sich «Volkskultur» als Modus der gesellschaftlichen Ordnung verstehen und erklären lässt. Im Mittelpunkt des Bandes stehen Konzeptionen, Ziele, Medien, Funktionen sowie konkrete Orte und Praktiken des gesellschaftlichen Deutens mittels «Volkskultur».

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Band 26
Isabelle Roland, Jean-Paul Prongué: Les maisons rurales du canton du Jura.

2012. - 544 S., 973 Ill.
CHF 89.-, € 75.- | ISBN 978-3-908122-95-1

L Band 26 Isabelle Roland, Jean-Paul Prongué: Les maisons rurales du canton du Jura.

Le canton du Jura, entré en souveraineté le 1er janvier 1979, est constitué de trois districts relativement différents d'un point de vue géographique, d'ou une architecture rurale très variée. L’Ajoie et la vallée de Delémont, avec une altitude moyenne de 400-600 m, offrent des paysages de plaines vouées essentiellement à la culture céréalière, avec des villages relativement compacts entourés d'une ceinture de vergers. Les maisons paysannes, qui regroupent en principe le logis et les dépendances agricoles sous le même toit, sont le plus souvvent de plan rectangulaire avec un faîte parallèle à la rue,  la facade principale étant de ce côté. Quelques exploitations se démarquent par la disposition en équerre du logis et de la grange, ou par la juxtaposition de ces deux unités. Le devant-huis ouvert, omniprésent dans le district de Delémont, est un peu moins répandu dans celui de Porrentruy, certains villages n'en comptant aucun. La maçonnerie de pierre domine, mais suivant les lieux, on recourt au bois ou au pan de bois pour clore l'étage du fenil.  Les toitures ont généralement une pente élevée en Ajoie, en relation avec des couvertures en chaume et en tuiles plates, et plutôt faible dans la vallée de Delémont, où régnait le bardeau jusqu'en plein XIXe siècle. Les encadrements en calcaire, ou plus rarement en bois, sont agrémentés parfois d'un millésime ou d'un motif décoratif. Certaines fermes remontent aux XVIe-XVIIe siècles, mais la plupart ont été rebâties au cours du XIXe siècle.
 
Sur le plateau des Franches-Montagnes, qui oscille entre 900 et 1100 m environ, prédominent les pâturages boisés et les forêts de sapins, avec des agglomérations moins denses et de nombreux hameaux et maisons isolées. La maçonnerie de pierre demeure prépondérante, ainsi que, jusqu'à la fin du XIXe siècle, les toits de bardeaux à faible pente. Si quelques fermes particulièrement anciennes (XVIe-XVIIe siècles) sont dotées d'une toiture à trois ou quatre pans, celles à pignon frontal restent cependant majoritaires.

Band 80
Rose-Claire Schüle: Les vouivres dans le ciel de Nendaz.

Ethnographie du ciel et des astres, du temps, de la terre, des plantes et des animaux réels et fabuleux à Nendaz (VS)
Baden: Hier + Jetzt 2012. 752 S., Ill.
(Mémoires de la Société suisse des traditions populaires, 80)

CHF 48.-, € 38.- | ISBN 978-3-03919-242-7

L Band 80 Rose-Claire Schüle: Les vouivres dans le ciel de Nendaz

Ce volume ethnographique est le complément au volume I de l’Inventaire lexicologique du patois de Nendaz de Rose-Claire Schüle. Un grand nombre de récits, de contes et de légendes, collectés à Nendaz pendant plus de soixante-cinq ans et placés dans leur contexte ethnographique, complètent le texte descriptif. Les phrases et mots patois sont écrits de manière à pouvoir être lus par tout un chacun. Ce livre est destiné à restituer aux Nendards et Nendettes une partie de leur riche patrimoine immatériel.

Band 15.2
Werner Bellwald: 
Die Bauernhäuser des Kantons Wallis, 3.2
Visp: Rotten Verlag 2011. 400 S., Ill.
(Die Bauernhäuser der Schweiz, Band 15.2)

CHF 67.-, € 55.- | ISBN 978-3-908122-92-0 (SGV) | ISBN 978-3-905756-99-9 (Rotten)

L Band 15.2 Werner Bellwald: Die Bauernhäuser des Kantons Wallis, 3.2

Sägen, Schmieden, Suonenwärterhäuser - Gebäude und Gesellschaft im Wandel.
Der letzte von vier Bänden über die «Bauernhäuser des Kantons Wallis» gibt einen Überblick zu zwei zentralen Themen. Ein erstes Kapitel widmet sich dem ländlichen Gewerbe. Der relativ späte Übergang zu einer Industrie und Dienstleistungsgesellschaft hatte auch zur Folge, dass ländliche Gewerbe im Wallis länger und zahlreicher aktiv waren als in anderen Regionen. Sägen, Schmieden, Suonenwärterhäuser - über 20 verschiedene Tätigkeiten und ihre jeweiligen Gebäude werden hier in Wort und Bild vorgestellt. Zeitzeugen erzählen von damaligen Arbeiten und Lebensweisen.
Der zweite Teil des Buches gilt dem Wandel. Seit dem Bau der napoleonischen Strasse durch das Wallis (nach 1800) haben Eisenbahn, Tourismus, Industrie und Hochkonjunktur das Land und den Alltag der Bevölkerung grundlegend verändert. Welches waren die wichtigen Momente dieses Umbruchs? Was für Eingriffe erfuhren dabei die Bauernhäuser? Was geschieht heute mit Scheunen und Ställen, Speichern und Stadeln? Welches sind die (Hinter)gründe?

Band 15.1
Klaus Anderegg, Werner Bellwald, Roland Flückiger-Seiler, Hildegard Loretan, Denyse Raymond: Die Bauernhäuser des Kantons Wallis 3.1

(Die Bauernhäuser der Schweiz, Band 15.1)
Visp: Rotten Verlag 2011 | 639 S., Ill.

CHF 97.-, € 80.- | ISBN 978-3-908122-91-0

L Band 15.1 Klaus Anderegg, Werner Bellwald, Roland Flückiger-Seiler, Hildegard Loretan, Denyse Raymond: Die Bauernhäuser des Kantons Wallis 3.1

Siedlungsformen und -anlagen im Wandel. Die traditionelle Walliser Landwirtschaft und ihre Bauten zwischen Rebberg, Maiensäss und Alp.
In einer Trilogie, welche die ländlichen Bauten im Kanton Wallis darstellt, vermittelt der vorliegende dritte Band einen Überblick zu den Siedlungsstrukturen und den prägenden Ökonomiegebäuden wie Stall, Speicher, Stadel und Sennhütten im Tal, auf Maiensässen und Alpen. Fünf Autorinnen und Autoren schildern im reich illustrierten Buch die bäuerlichen Erfahrungen und die rechtlich-wirtschaftlichen Voraussetzungen, die zum Bau einer faszinierenden und ungeheuer grossen Zahl von Ökonomiegebäuden im ganzen Kanton Wallis geführt haben, wie sie genutzt und verändert worden sind. Schliesslich ordnen neue Erkenntnisse aus Jahrringdatierungen (Dendrochronologie) Bauten aus dem Goms, dem Lötschental und dem Simplongebiet in einer Zeitachse vom 13. bis 16. Jahrhundert ein.

Band 5
Miriam Rorato: Leben im Problemquartier. Zwangs- und Möglichkeitsräume
Basel: SGV / Münster: Waxmann 2011 | 222 S., Ill.

CHF 38.-, € 29.90 | ISBN 978-3-908122-89-0

L Band 5 Miriam Rorato: Leben im Problemquartier. Zwangs- und Möglichkeitsräume

Das Leben in sogenannten Problemquartieren stand in den letzten Jahren immer wieder im öffentlichen Fokus. Dementsprechend zahlreich sind die Medienberichte und statistischen Beschreibungen. Thema dieser Publikation ist der biographische Sinn von Lebensraum: In den Blick genommen werden die Lebensgeschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern eines benachteiligten Quartiers und deren komplexes Wechselspiel mit den räumlichen Strukturen.

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