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Legat Liebl – Unterstützung kulturwissenschaftlicher Projekte im Gedenken an Dr. phil. h.c. Elsbeth Liebl (1918‒2014)

Ausschreibung 2019
Elsbeth Liebl wirkte von 1943 bis 1995 bei der Erarbeitung des „Atlas der schweizerischen Volkskunde“ mit und arbeitete als Seminarbibliothekarin. Der Sektion Basel der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV) blieb sie bis ins hohe Alter verbunden und besuchte (Lehr-) Veranstaltungen und Exkursionen. Am 19. Mai 2014 ist Elsbeth Liebl 96-jährig in Basel gestorben. In ihrem Testament hat sie die Sektion Basel der SGV berücksichtigt.


Die Sektion Basel der SGV hat dank dem Legat Liebl die Möglichkeit, kulturwissenschaftliche Projekte mitzufinanzieren. Der Sektionsvorstand hat entschieden, die Ausschreibung zunächst als Pilot mit drei Jahren Laufzeit (2019 ‒ 2021) umzusetzen. Die Ausschreibung richtet sich sowohl an Privatpersonen (auch Studierende) als auch an Institutionen. Ein akademischer Hintergrund ist nicht zwingend, das Projekt muss aber gewissen Kriterien (s. Dokument, Punkt 2) entsprechen.

Anträge können mit den geforderten Unterlagen bis Mittwoch, 15. Mai 2019 per E-Mail (sektionbasel@volkskunde.ch) eingereicht werden. Die Beilagen müssen sowohl im pdf- als auch im Wordformat geschickt werden.

Die Antragstellenden erhalten bis Mitte Juli 2019 den Entscheid des Vorstands (inkl. kurze Begründung) schriftlich mitgeteilt.

Kontakt: Michelle Bachmann, E-Mail: sektionbasel@volkskunde.ch

Bitte beachten Sie das Dokument zur Ausschreibung 2019.

Saturday 18. May 2019 — Aarau

Exkursion nach Aarau

SGV Sektion Basel


Vormittag, 10.30 Uhr (Treffpunkt: Bahnhofplatz Aarau)
Wakkerführung – die Stadtführung zum Wakkerpreis


Mittagessen, 12.15 Uhr
Restaurant Laterne, Rathausgasse 15, Aarau


Nachmittag, 14.15 Uhr (Treffpunkt Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23)
Führung Ringier-Bildarchiv im Stadtmuseum Aarau

Verbindliche Anmeldung für die Exkursion erforderlich bis spätestens 1. Mai 2019, siehe pdf.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag in Aarau.

In Gedenken an Yves Yersin

Die SGV gedenkt dem Waadtländer Filmregisseur Yves Yersin, welcher am vergangenen Donnerstag im Alter von 76 Jahren verstarb.

Für die SGV realisierte Yersin dreizehn Dokumentarfilme, die im Rahmen der Sammlung "Altes und sterbendes Handwerk" entstanden. Bei einigen Filmen war er gleichzeitig Regisseur und Fotograf. So etwa bei "Ein Giltsteinofen entsteht". Yersin war ausserdem ein geschätztes Mitglied der Sektion Film der SGV.
Er selbst bezeichnete seine Filme für die SGV, die er 1966 mit „Les cloches de vaches“ begann und 1973 mit "Heimposamenterei" (Kurzversion) und „Die letzten Heimposamenter“ (ohne SGV realisierte Langversion) abschloss als seine „Filmschule“, dort habe er alles gelernt. Dies und weiteres erzählt er in einem langen Interview, das Pierrine Saini und Thomas Schärer 2010 mit ihm führten. Das Video und Transkript finden Sie hier.

Weitere Filme von Yves Yersin:
Von Hufeisen und Hufbeschlag
La Tannerie de la Sarraz

Bildinfos:
[Anton Grichting beim Zusammensetzen des Giltsteinofens]
Agarn, 1970
Fotograf: Yves Yersin
Silbergelatineabzug DOP auf Barytpapier, 12,7 x 17,7 cm
SGV_01P_02362
©Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde

Forschungsprojekt „Altes und sterbendes Handwerk“: Filme online!

Die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) produzierte im Rahmen ihres Forschungsprojekts „Altes und sterbendes Handwerk“ rund 80 ethnografische Filme. Eine Auswahl dieser zwischen 1942 und 1989 entstandenen Filme ist seit Sonntag, dem 11.11.2018, online.

Auf Instagram gibt es einen Teaser dazu.

Bis Ende der 1960er Jahre waren es vornehmlich Fotografen oder Filmamateure, die die kurzen bis mittellangen Stummfilme über Handwerke und Bräuche realisierten. Unter der Leitung von Paul Hugger drehten ab 1966 auch Cineasten wie Claude Champion, Yves Yersin oder Hans-Ulrich Schlumpf (Ton-)Filme für die SGV.

Bereits seit Februar 2018 sind die während der Filmarbeiten entstandenen Fotografien online verfügbar.

Das Fotoarchiv der SGV wünscht viel Spass beim Stöbern!

 
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Die SGV trauert um Thomas Hengartner

Mit Thomas Hengartner, Ordinarius für Populäre Kulturen an der Universität Zürich und Leiter des Collegium Helveticum, verliert die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde ein verdientes Vorstandsmitglied und einen herausragenden Vertreter unseres Faches.

Für eine erste Würdigung verweisen wir auf die gemeinsame Traueranzeige der Universität Zürich und des ISEK, wie sie auch in der NZZ erschienen ist, sowie auf den Nachruf von Bernhard Tschofen auf der Newsseite der Universität Zürich.

Die Trauerfeier fand am Sa., 19. Mai 2018, 11 Uhr, in der Kapelle Stöcken (Oetzen) statt.

Zu Ehren von Thomas Hengartner fand ausserdem in der Aula der Universität Zürich eine vom Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft, dem Dekanat der Philosophischen Fakultät und dem Collegium Helveticum organisierte akademische Gedenkfeier statt.

Wann: Freitag, 2. November 2018, 17–19 Uhr
Ort: Aula der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich

Auskünfte erteilt das Sekretariat Populäre Kulturen der UZH, Tel.: +41 44 634 24 31, E-Mail: pk-sekretariat@isek.uzh.ch.

Marius Risi, Präsident der SGV, Sabine Eggmann, Geschäftsleitung der SGV und der Vorstand der SGV

Versunkene Täler – neue Landschaften: Geschichte(n) der Stauseen in der Schweiz

Unsere neue Webseite zur Geschichte, Wahrnehmung und Erfahrung von und mit Stauseen ist online!

Abrufbar unter: www.verschwundene-taeler.ch

Neue Website des Fotoarchivs der SGV ist online!

Seit 1. Februar 2018 ist die neue Website des Fotoarchivs der SGV online! Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf archiv.sgv-sstp.ch

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