Tagungen

Donnerstag 07. September 2017 — Samstag 09. September 2017 — Basel & Zürich

Von Schlemmer bis Veganer: Die Kultur von Essen

Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV)

Die Studierendentagung bietet die Möglichkeit, in die aktuellen Debatten und Forschungstätigkeiten der Kulturanthropologie einzutauchen. Anhand unterschiedlicher Formate wird das wissenschaftliche Arbeiten – am spezifischen Thema Essen – vorgestellt und gemeinsam trainiert. Von der Präsentation eigener (Seminar)-Arbeiten über Science Slam und Filmanalyse bis hin zu vertieften Textdiskussionen wird der Austausch über kulturanthropologisches Denken und Forschen angeregt. Alle Teilnehmenden erhalten einen Reader mit ausgewählter Fachliteratur, um sich inhaltlich einzulesen und die gemeinsamen Diskussionen an der Tagung vorzubereiten.


Anmeldung unter Sabine.Eggmann@volkskunde.ch . Plätze sind beschränkt!

Mittwoch 06. September 2017 — Freitag 08. September 2017 — Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel, Alte Universität, Rheinsprung 9, 4051 Basel

CfP: Internationale Konferenz: Jüdisches Kulturerbe und kulturelle Nachhaltigkeit

Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) & Schweizerische Gesellschaft für Judaistische Forschung (SGJF)

Die Konferenz „Jüdisches Kulturerbe und Kulturelle Nachhaltigkeit“ ist die zweite internationale Arbeitstagung des niedersächsischen Netzwerks „Jüdisches Kulturerbe“ in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig – dem Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie/Universität Basel, der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV) und der Schweizerischen Gesellschaft für Judaistische Forschung (SGJF).

Im Zentrum der Tagung steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Bestrebungen der Bewahrung des materiellen wie immateriellen jüdischen Kulturerbes seitens diverser Forschungseinrichtungen, Vereinen, Gemeinden und Museen etc., den damit einhergehenden kulturpolitischen Interessen zum Beispiel der UNESCO, welche 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes getroffen hat, und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Konzeptes der kulturellen Nachhaltigkeit. Im Kontext der wissenschaftlichen wie auch kulturpraktischen Auseinandersetzungen mit dem Kulturerbe der Menschen der Welt stellen Versuche zur Bewahrung, Rekonstruktion und Sichtbarmachung des jüdischen Kulturerbes in der Gegenwart – im Vergleich zu dem anderer Minderheitengruppen – zwar keine Ausnahme, aber doch eine besondere Herausforderung dar, so beispielsweise hinsichtlich der Diaspora-Erfahrungen von Juden und Jüdinnen und deren Auswirkungen auf die Konstruktion individueller wie kommunaler jüdischer Identitäten, welche sowohl im materiellen wie auch immateriellen jüdischen Kulturerbe zum Ausdruck kommen.

Vor diesem Hintergrund ist z. B. danach zu fragen:
• Wer – sprich: welche Individuen, Institutionen und Gemeinschaften – definiert in welchen Kontexten „jüdisches Kulturerbe“ wie und für welche Zielgruppen?
• Und welche Auswirkungen nimmt dies nicht nur auf oft politisierte wissenschaftliche Diskurse rund um das Thema „Kulturerbe“, sondern auch auf kulturpolitische Entscheidungen und Strategien in Bezug auf die praktische Umsetzung der UNESCO-Resolution zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes?

Vor diesem Hintergrund bietet die Konferenz die Möglichkeit, sich intensiv und kritisch mit dem Gebrauch des (Im-)materiellen Kulturerbe-Konzeptes in jüdischen Zusammenhängen und damit einhergehend auch mit der Umsetzung von UNESCO- Konventionen in verschiedenen nationalstaatlichen Kontexten auseinanderzusetzen. Hierbei ist auch nach der Funktion jüdischer Museen, jüdischer Gemeindezentren sowie nationaler Organisationen im Kontext der Repräsentation jüdischer Kultur in Ausstellungen, auf Konzertbühnen, im Rahmen jüdischer Kulturtage und Festivals etc. zu fragen. Die Konferenz richtet ihren Fokus daher auf aktuelle Forschungen, die eine kritische Auseinandersetzung mit dem materiellen und insbesondere immateriellen jüdischen Kulturerbe suchen.

Eng mit den wissenschaftlichen wie auch kulturpolitischen Diskursen zum (Im-)materiellen Kulturerbe verbunden, hier jedoch deutlich weniger offensiv diskutiert, ist das Konzept der kulturellen Nachhaltigkeit (cultural sustainability), welches in Bezug auf den Umgang mit dem jüdischen Kulturerbe als eine Alternative zum UNESCO- Konzept des Immateriellen Kulturerbes verstanden werden kann. Das Konzept der kulturellen Nachhaltigkeit stellt die diskursiven und dynamischen Prozesse des Bewahrens und Tradierens von kulturellen Äusserungen in den Vordergrund und legt den Fokus auf die Entwicklung neuer Impulse für Strategien einer erfolgreichen Praxis der kulturellen Nachhaltigkeit im Austausch zwischen Wissenschaftlern*innen und Gesellschaft, zwischen Theorie und Praxis.

Wir laden daher Referent*innen ein, die sich – im Sinne einer angewandten Kultur- und Geisteswissenschaft – gezielt mit der Anwendbarkeit des Konzeptes der kulturellen Nachhaltigkeit in Bezug auf das (im)materielle jüdische Kulturerbe auseinandersetzen. In diesem Kontext sind eine Auseinandersetzung zum Zusammenhang zwischen Massnahmen zum Erhalt und zur Aufführung des jüdisch-musikalischen Kulturerbes (preservation and performance; Jewish music and sustainability) ebenso relevant, wie solche zu aktuellen Strategien der kulturellen Gemeindearbeit (community work and sustainability) oder der kulturellen Bildung (cultural education and sustainability; Jewish heritage education) etc. sehr erwünscht. Auch Fragen nach den Auswirkungen des „going public“ jüdischer Organisationen und Vereinigungen, die sich dem Erhalt des jüdischen Kulturerbes widmen, in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Bestrebungen hinsichtlich der Bewusstseinserweiterung der jüdischen wie nicht-jüdischen Öffentlichkeit in Bezug auf Fragen des jüdischen Kulturerbes sollen hier diskutiert werden.

Der Aufruf richtet sich an Wissenschaftler*innen und Nachwuchskräfte verschiedener Disziplinen (beispielsweise aus den Jüdischen Studien, Musikwissenschaften, Kulturwissenschaften, Museologie, Archäologie, Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege u.a.m.), sowie Praktiker*innen in Museen, Gemeinden und Vereinen etc. Die disziplinäre Ausrichtung der Tagung ist bewusst offen gehalten, um einen fachübergreifenden und multiperspektivischen Diskurs zu ermöglichen.

Vorträge in englischer Sprache sind möglich. Eine Publikation der Vorträge ist geplant. Die Vorträge sollten nicht länger als 20 Minuten + 10 Minuten Diskussion sein. Eingereichte Abstracts sollten folgende Angaben enthalten:

• Title des Vortrags
• Name des/der Autor*in
• Ggf. institutionelle Anbindung
• Abstract (max. 300 Wörter)
• Emailadresse des/der Autor*in

Bitte senden Sie Ihr Abstract bis zum 18.04.2017 an sarah.ross@hmtm-hannover.de.

Benachrichtigungen bezüglich der Annahme des Vortrags und aller weiteren Informationen bezüglich Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten in Basel werden Anfang Mai 2017 verschickt. Das Tagungsprogramm wird Ende Mai 2017 veröffentlicht.

Donnerstag 16. November 2017 — Samstag 18. November 2017 — Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien

Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945

Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) & Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien

…and would in a few years make all Europe, or the greater part of it,
as free and as happy as Switzerland is today.

Am 19. Dezember 1946 hielt Winston Churchill vor akademischem Publikum seine „Europa-Rede“, in welcher er für den zerstörten Kontinent ein Konzept der „European Family in a regional structure“ entwarf und einen Zusammenschluss jenseits nationalistischer Tendenzen proklamierte. Dass der einflussreiche Politiker ausgerechnet an der Universität Zürich sprach, unterstreicht die Rolle und die Darstellung der Schweiz als transnationales, vielfach genutztes und gedeutetes Leitbild der unmittelbaren Nachkriegszeit. Gerade für die „kleinen Nationen“ (Churchill) wie Österreich diente die Schweiz in den komplexen staatlichen wie regionalen Selbst- bzw. Identitätsfindungsprozessen nach 1945 als Orientierungs- und Positionierungshilfe.
Fast gleichzeitig und mit der praktisch gleichen Funktion bot Richard Weiss‘ Grundriss Volkskunde der Schweiz (1946) dem Fach Volkskunde in den NS-korrumpierten Ländern Ausgangspunkt zu einem disziplinären Neustart. Den AkteurInnen der Schweizer Volkskunde wurde europaweit quasi eine Moderatorenrolle für die Neuorientierung des Faches in Epistemologie, Methoden und Fachkonzeption zugesprochen. Zugleich verbanden sich mit den „Schweizern“ auch Hoffnungen auf eine Weiterarbeit in bestehenden persönlichen wie institutionellen Netzwerken. Insofern sagt das Bild einer „neutralen Schweizer Volkskunde“ viel über disziplinäre Verhältnisse nach 1945 aus.
Die Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde und des Vereins für Volkskunde in Wien nimmt diese gesellschaftsrelevanten wie wissenschaftsstrategischen „Schweiz-Bilder“ zum Ausgangspunkt kulturwissenschaftlicher Reflexionen über Aspekte von Internationalisierung bzw. Europäisierung, von nationaler und regionaler Konzeption des fachlichen Wissens in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die in solche Erzählungen eingeschriebenen Vorstellungen von Peripherie und Zentrum volkskundlich-kulturwissenschaftlicher Wissensproduktion und ihre hohe Wirkmächtigkeit sollen analysiert werden. An der volkskundlichen Fach-, Wissens- und Institutionengeschichte lassen sich diese vielfältig politischen Prozesse
nachzeichnen, die in Österreich etwa am Volkskundemuseum in Wien zu finden sind. Das Österreichische Museum für Volkskunde ist auch Veranstaltungsort der
Tagung 2017.
Im analytischen Nachvollzug von Strategien, Praktiken und Allianzen der Wissenskonstruktion will die Tagung die Frage nach den Funktionen dieses volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Wissens im jeweiligen gesellschaftsgeschichtlichen Kontext stellen und zentral positionieren.

Erwünscht sind empirisch dichte Beiträge zu:

- Funktionen und Funktionsweisen volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Wissens nach 1945 (z.B. Nationbuilding, regionale Selbstvergewisserungen, soziale Identitätsprozesse, politische Zuordnungen)

- Möglichkeiten, Wirkungen und Grenzen von (fach)politischen Leitbildern (z.B. Europa-Idee, Schweiz-Bilder, nationalstaatliche Neuordnungskonzepte, Richard Weiss und seine Werke, 1945 als „Bruch“ der (Wissens)Geschichte, hegemoniale Narrative der fachhistorischen Entwicklung)

- persönlichen wie kollektiven Positionierungen, Verbindungen, Verflechtungen im wissenschaftlichen oder auch wissenschaftspolitischen Feld (z.B. Atlasprojekte, Sammlungsgeschichten, biographische Beiträge und Institutionengeschichten) 

- (In-)Kongruenz von politisch/ideologischen Zielsetzungen und wissenschaftlichen Themen/Methoden/Praktiken (z.B. Aufrufe zu volkskundlichen Arbeiten, Erstellen von regionalen Brauchtumsinventaren, Hausforschung, internationale/europäische Pflugforschung) bzw. wissenschaftliche Raumbezüge (z.B. alpine Forschung).

Die Tagung findet voraussichtlich vom 16. bis 18. November 2017 in Wien statt. Es ist geplant, die Ergebnisse der Tagung in einem Band zu veröffentlichen. Wir sind bemüht, die Kosten für Fahrt und Unterkunft für die Vortragenden zu übernehmen. Bei Interesse reichen Sie bitte bis zum 31. Oktober 2016 ein Abstract von maximal 300 Wörtern für einen Vortrag in Deutsch oder Englisch inklusive eines kurzen CVs bei Birgit Johler (birgit.johler@volkskundemuseum.at) und bei Konrad Kuhn (konrad.kuhn@unibas.ch) ein.

OrganisatorInnen:


Dr. Sabine Eggmann, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel/CH
Mag.a Birgit Johler, Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien/A
Dr. Konrad Kuhn, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie,
Universität Basel/CH
Mag.a Magdalena Puchberger, Institut für Europäische Ethnologie, Universität
Wien/A

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Birgit Johler
Österreichisches Museum für Volkskunde
Laudongasse 15-19
A-1080 Wien
birgit.johler@volkskundemuseum.at

Dr. Konrad Kuhn
Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie
Universität Basel
Rheinsprung 9/11
CH-4051 Basel
konrad.kuhn@unibas.ch

Studierendentagung der SGV: Kulturanthropologie trifft Populäre Kulturen

Studierendentagung 2016, 30. Juni bis 3. Juli, Tageshaus Rügel, Seengen/AG

Ein Austausch zwischen Basler und Zürcher Studierenden!

Euch erwarten:

  • neue Leute
  • Science Slam
  • Ethnographischer Film
  • Austausch über Berufsaussichten, Erfahrungen und Praktika
  • Schreibworkshop
  • Diskussionen zu aktueller Fachliteratur
  • und Weiteres!

Anmeldung und genauere Informationen als Download, auf Facebook und per Mail.

Anmeldeschluss: 16. Mai 2016

Kosten: 65.00 CHF/75.00 CHF

Facebook: www.facebook.com/studierendentagung2016bszh

Email: kuwi-studierendentagung@gmx.ch

Framing, Compiling, Sampling: Sensuelle Praktiken in der Kulturanalyse

Framing, Compiling, Sampling: Sensory Practices in Cultural Analysis

Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) und die Schweizerische Gesellschaft für Ethnologie (SEG).In Kooperation mit dem Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Basel.

23.-25. April 2015
Wildt’sches Haus am Petersplatz 13 | CH-4051 Basel

Organisation: Dr. Sabine Eggmann und Dr. Silvy Chakkalakal

Given the enduring debate about materiality within the Social Sciences, it is clear that ma- terial objects fundamentally influence the lives of people. The cultural-analytical engagement with these ‘socio-material networks’ involves both an aesthetic and a sensory dimension, which arise out of the objects themselves and their perceptible presence. This also originates from our understanding of the very practice of anthropological research: Our academic concepts and practices, our choices of topics and material, its arrangements and representation create certain aesthetics. ‘Material’ – the German term ‘Stoff’ (substance, matter, narrative material, fabric, topic) makes this even clearer – has a polysemantic meaning especially in relation to practices of research and their different forms of medialisation: Be it in ethnographic or archival work, we are dealing with fabric and material understood both as something physical as well as aesthetic concentrations. How can we make these differentiations of the ‘material’ fruitful for cultural analysis?


Program:

Thursday, 23.04.2015:

13.00 h – 14.30 h: Arrival and Registration

14.30 h – 16.00 h: Opening
Dr. Sabine Eggmann (SGV)/Juliane Neuhaus, M.A. (SEG).: Welcome Address
Dr. Silvy Chakkalakal (Basel/Seminar für Kulturwissenschaft und Europ. Ethnologie, Universität Basel): Framing the Conference

16.00-17.00 h: Section I: Framing
MA James Harvey-Davitt (Cambridge/Department of English, Communication, Film and Media , Anglia Ruskin University): The Nine Muses: Framing Art and Migration after the ‚Gallery Film’

17.00 h -17.30 h: Coffee break

18.15 h – 20.00 h: Dr. Nicole Wolf (London/Department of Visual Cultures, Goldsmiths College): Public lecture
Affiliating myself with materialities. Reflections on vulnerability and agency in political still and moving image archives.

20.00 h Apéro


Friday, 24.04.2015:

9.00 h – 10.00 h: Section II: Compiling
Dr. Silvy Chakkalakal (Basel/Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel): “Grasping the cultural surplus” – Cultural Anthropology and the Artistic Field in the 1920s and 1930s

10.00 h – 11.00 h:
Dr. Mark Gamsa (Tel Aviv/Department of East Asian Studies and Cummings Center for Russian and East European Studies, Tel Aviv University): Two Million Filing Cards: The Empirical Method of Semen Vengerov

11.00 h – 11.30 h: Coffee break

11.30 h – 13.00 h: MA Cecilia Valenti (Düsseldorf/ Forschungszentrum der Philosophischen Fakultät, Heinrich Heine-Universität Düsseldorf): Blob as a TV diary – Assembling as an anthropological practice

13.00 h – 14.30 h: Lunch break

14.30 h – 16.00 h: Roundtable: Methodologies of Cultural Fabrics
Moderation: Dr. Silvy Chakkalakal (Basel)

Discussants:
MA Uta Karrer (Basel/München, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel/Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie, LMU München)
Dr. Christiane Schwab (Berlin/Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin)
Mag. Birgit Johler (Wien/Österreichisches Museum für Volkskunde)
MA Baptiste Aubert (Bern/Independant Filmmaker/Social Worker)

16.00 h – 17.00 h: MA Anne-Sophie Reichert (Chicago/University of Chicago): Reenacting liveness, representing movement – On the difficulty of capturing performance in artistic practice and ethnographic inquiry

17.00 h – 17.30 h: Coffee break

18.15 h – 20.00 h: Dr. Konrad Kuhn (Basel/Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel): Doing Research and Writing on the “Culture of the Many” – Anthropological Knowledge Production by Swiss Volkskunde between 1930 and 1960

20.00 h: Conference Dinner


Saturday, 25.04.2015:

9.00 h – 10.00 h: Section III: Sampling
MA Georg Fischer (Berlin/Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin): “Hunter and Sampler” – Authenticity and reflexivity of auditive practices in the context of music production

10.00 h – 11.00 h: Dr. Katrin Amelang (Frankfurt/Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main): Numbers, probabilities, algorithms – Ethnografic and culture-analytic inquiries

11.00 h – 11.30 h: Coffee break

11.30 h – 13.00 h: Roundtable Discussion:
Framing, Compiling, Sampling – Reflections on Knowledge Production
Moderation: Dr. Friedrich von Bose (Berlin/Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin)

Discussants:
MA Shreesha Udupa (Hyderabad/India, School of Literary Studies, The English and Foreign Languages University Hyderabad)
MA Jared McCormick (Harvard, Cam./Mas., Social Anthropology, Harvard University)
Dr. Silke Andris (Basel/Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel)
Dominique Hurth (artist, curator, professor/New York, Berlin)

13.00 h: End

Roundtable Discussants and their projects:
MA Uta Karrer (Basel/München): Aesthetization of Objects and Artists of So-called “Outsider-Art” From Poland (PhD-project)
Dr. Christiane Schwab (Berlin): Mediatization of the Social in European Periodical Literature (1830-1850)
Mag. Birgit Johler (Wien): Furniture From Freud’s Dining Room, Maresfield Gardens, London – Material for Remembrance (Exhibition 2015, Vienna)
MA Baptiste Aubert (Bern): „Ce qu’on fait de nos peines“ (Filmproject 2014, Switzerland)
MA Shreesha Udupa (Hyderabad, India), Parergonal Abyss and the Postcolonial Predicament: Studying the Reflective Traditions of South India (PhD-project)
MA Jared McCormick (Harvard, Cam./Mas.), The Reproduction of the “Golden Age”: Memory, Materiality, and Postcards in Lebanon (PhD-project)
Dr. Silke Andris (Basel), Remixing Originals: Re-Working Cultural Analysis
Dominique Hurth (artist, curator, professor/New York, Berlin), “Un Cop D'Ull“ (Exhibition 2012, Barcelona & Liverpool)

Anmeldungen werden erbeten bis zum 15.4.2015 unter sabine.eggmann@unibas.ch.

Freitag 12. Oktober 2012 — Sonntag 14. Oktober 2012 — Institut für Populäre Kulturen, Affolternstr. 56, Zürich

III. Kongress Kulturwissenschaftliche Technikforschung

Die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde / das Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung / die Swiss Association for the Studies of Science, Technology and Society

weitere Informationen

Freitag 08. Juni 2012 — Bern, Universität Bern, Hauptgebäude

DIE SCHWEIZ ANDERSWO : AuslandschweizerInnen – SchweizerInnen im Ausland

Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde und den Diplomatischen Dokumenten der Schweiz

weitere Informationen

Freitag 23. März 2012 — Samstag 24. März 2012 — Grossratsgebäude, Obere Vorstadt 10, 5001 Aarau

Über den Wert der Fotografie. Wissenschaftliche Kriterien für die Bewahrung von Fotosammlungen

Schweizerische Gesellschaft fuer Volkskunde (SGV) / Seminar fuer Kulturwissenschaft und Europaeische Ethnologie der Universitaet Basel / Staatsarchiv des Kantons Aargau

Die Tagung richtet sich an alle Forschungsrichtungen, die sich mit Fotografie und der Archivierung, Erschliessung und Nutzung von Fotobeständen beschäftigen, und an Archiv-, Bibliotheks- und Museumsfachleute.

www.wertderfotografie.ch

Anmeldung bis am 5. März 2012 via www.wertderfotogafie.ch oder: fotografie-tagung@unibas.ch

oder: Seminar fuer Kulturwissenschaft und Europaeische Ethnologie, Wert der Fotografie, Spalenvorstadt 2, Postfach, 4003 Basel.

Tagungskosten: 120 CHF/95 Euro, Studierende 50 CHF/40 Euro

Unterkunft: Hotel Aargauerhof oder Hotel Aargovia, Aarau

Telefon, während der Tagung: +41 62 835 44 01 

Tagungskonzept, Organisation, Auskunft

Nora Mathys, Ringier Bildarchiv/Staatsarchiv Aargau, nora.mathys@ag.ch

Walter Leimgruber, Seminar fuer Kulturwissenschaft und Europaeische Ethnologie Universitaet Basel, walter.leimgruber@unibas.ch

Andrea Voellmin, Staatsarchiv Aargau, andrea.voellmin@ag.ch

Diese Organisationen unterstützen die Tagung finanziell:

Schweizerischer Nationalfonds zur Foerderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF)

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)

Swisslos (Kanton Aargau)

Memoriav. Audiovisuelle Kulturgueter erhalten

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SGV
27.10.2011 - 28.10.2011 | Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

Kultur-/Tourismustagung
Immaterielles Kulturerbe - Chancen für Kultur und Tourismus

114. Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde

mit einer Exkursion in Luzern und Stans
28. Oktober 2011

L weitere Informationen

SGV
27.10.2011 - 28.10.2011, 15:00 | Wildtsches Haus, Petersplatz 13, Basel

113. Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde

Link

Freitag 05. Oktober 2007 — Samstag 06. Oktober 2007 — Basel

Populäre Lieder - Kulturwissenschaftliche Perspektiven

SGV

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